Jetzt ist es schon über ein Jahr her, dass ich das letzte Mal etwas geschrieben habe. Aber hier ist endlich der versprochene Post über einen kurzen Trip durch den östliche Teils Hokkaidos. Los ging es am 6. September 2024 wo ich meine Schwester am Flughafen Chitose getroffen haben und gleich darauf ging es per Zug nach Sapporo, der größten Stadt Hokkaidos.

Um uns zu stärken ging es zum Abendessen zur berühmten Ramen Alley in Sapporo. Am folgenden Tag erkundeten wir ganz entspannt Sapporo wie etwa dem Glockenturm, wo wir auch prompt eine ausführliche kostenlose Tour bekommen haben.
Am folgenden Tag holten wir den Mitwagen, Mazda 3, denn ohne ein Auto kommt man in Hokkaido nicht weit wenn man etwas Landschaft sehen möchte.
Am ersten Tag mit dem Auto ging es nach Otaru und dann weiter zum Kap Shakotan. Wie immer in Japan war Autofahren sehr entspannt. Otaru ist zwar ein nettes Städtchen und der Kanal schön aber sehr etwas besonderes kann man dort eher nicht sehen, wenn man Kanäle von europäischen Städten kennt.
Unser nächstes Ziel war Noboribetsu, einem Onsen-Dorf auf vulkanischem Gebiet. Bevor wir aber in unserem Hotel entspannen konnten ging es etwas weiter gen Süden zu einem Aussichtspunkt in Muroran.
Unser Onsen-Hotel war das Daiichi Takimotokan (https://maps.app.goo.gl/pLsKiCotFKQ3hMsR7). Die Bäder sind erstaunlich groß und wir hatten sehr viel Platz, weil in Japan gerade keine Ferienzeit war.
Noboribetsu insgesamt ist eine Reise wert. An einem Tag konnten wir das Hotel noch gar nicht richtig genießen.
Ausgeruht ging es am nächsten Tag Richtung Asahikawa. Autofahren in Hokkaido kann sehr eintönig sein aber auf diesem Weg hatte man genug zu sehen. Halt haben wir an einer Lavenderfarm und dem See Aoiike gemacht, der eine starke Blaue Farbe hat. Die entsteht wohl durch Aluminiumpartikel im Wasser.
Von Asahikawa aus sind wir zum Wandern auf den Berg Kamihorokamettoku und Asahi-dake gefahren. Kamihorokamettoku klingt nicht sehr Japanisch und ich vermute, dass der Name von der Sprache der Ainu stammt.
Beide Berge waren sehr interessant aber auf dem Kamihorokamettoku hat man fast niemanden getroffen. Asahi-dake, der höchste Berg Hokkaidos, war dann schon sehr viel beliebter. Die meisten sind aber mit der Gondel hochgefahren, haben sich die Landschaft angeschaut und sind dann wieder heruntergefahren. Nur wenige sind wirklich bis zum Gipfel und nach weniger haben einen Rundweg genommen, wie wir. Die Landschaft ist atemberaubend und einen Aufstieg kann ich nur empfehlen. Man sollte aber etwas mehr Zeit mitbringen als wir hatten, da wir uns beim Abstieg sehr beeilen mussten um die letzte Gondel noch zu bekommen.
In Asahidake gab es Hammelfleisch als BBQ zum selbst zubereiten (https://maps.app.goo.gl/dJxcn4k1uuqxpLDx7). Funktioniert aber eigentlich genauso wie normaler japanisches Yakiniku und ist sehr lecker.
Nach den Wandertagen ging es am 13. September bereits wieder mit dem Flugzeug nach Tokyo wo etwas Resturlaub auf mich wartete.